- Die beschriebenen Zusammenhänge
stammen aus einem systemtheoretischen Projekt, welches durch
besondere Beachtung des Momentes "Information
in natürlichen Prozessen" zu neuen soziologisch
nützlichen Grundlagen führt, Stichwort: Relationale
Informationstheorie. Diese führt das Prinzip
"Wechselwirkung" = [Information mal Energie] (in welcher
Form und mit welchen Koeffizienten auch immer) in Fragen zur
Kommunikation ein, wo sie als Ressource für und Ergebnis
von Wechselwirkungen in durchaus lebenswichtige Funktion treten.
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Welcher Art sind die Antriebe, die ein Geschehen und seine Folgen
hervorrufen, Antriebe, auf ein Geschehen zu reagieren? Fähigkeiten
des Individuums sind auffällig dahin entwickelt, alle den
Sinnen zugänglichen Vorgänge auf mögliche Wirkungen
zu prüfen und, sich auf vermutete Gefahren und Nutzen hin
sinnvoll zu verhalten; mögen es auch immer "soziale
Konstruktionen" sein, wie wir den Rahmen unserer Möglichkeiten
dazu benennen. Hier müßte der Kern unseres Denkens
gesehen werden: Warum und wie treffen wir denk- und handlungsrelevante
Entscheidungen ?
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Zweifel an der Willensfreiheit
des Individuums ? Es
ist schwierig, z.B. der Hirnforschung, die als sehr ersnste Wissenschaft
zu gelten hat, und eben jenen Vertretern dieser Wissenschaft,
die ihre Erkenntnisse bezüglich des Menschseins mißdeuten,
wirkungsvoll entgegenzutreten. Auseinandersetzungen hierüber
finden allezeit statt, doch Betrachtungsebenen und Motive der
Kontrahenten sind oft zutiefst unterschiedlich, als daß
ein relevanter Konsens möglich wäre. Zu wenig Beachtung
findet die individuelle Selbstkontrolle, die bereits dort einsetzt,
wo ein Wille das Bewußtsein tangiert, und die sich bis
zur Willensentfaltung fortsetzt. Wille und Selbstkontrolle des
Individuums zeugen von relativer Willensfreiheit. Mag schon sein,
daß die ursächlichen individuellen Willensregungen
unbewußt im ZNS stattfinden: Maßgebend ist aber die
individuelle Physiologie mit ihren (wie auch immer konstituierten
und kommunizierten) Ansprüchen, woraus ein Handlungsentwurf
und unter Selbstkontrolle eine Handlung (= Willensentfaltung)
hervorgeht. |
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Unser Bewußtsein über
unsere Existenz und über
darin entstehende Denkwege sind auf eine relativ höhere
Ebene zu verlegen, wo Fragen nach "Zufall" und "Willensfreiheit"
u.a. nicht mehr wichtig sind. Denn wahr ist, daß nicht
nur der Mensch und sein Werk sondern alles in der Natur Information
verursachen. Hierbei handelt es sich aber stets um "potentielle
Information", die mit Schaltungsmusterkonturen im ZNS sowie
von der Speicherzelle im PC bis hin zum Buch im Regal, u.a. repräsentiert
sind. |
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Das Individuum folgt mit seiner
Entscheidung, solche
potentielle Information nach eigenen Vorbedingungen ganz oder
in Teilen, jetzt, später oder nie, umzusetzen, zu modifizieren
oder zu ignorieren und zu verdrängen, je seinen individuellen
(evolutiv, ontogenetisch und epigenetisch bedingt verfügbaren)
Verhaltensmustern folgend. Dazu gehört besonders die bewußte
und unbewußte Selbstkontrolle der psychischen und
physischen Willensentfaltung. Die Ergebnisse sind vielfältig
breit gefächert. Spontane Kombinationen können zu völlig
unerwarteten Effekten führen. |
Systemtheorie
für erfolgreiche Praxis:
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"Systemtheorie" heißt
die Wissenschaft, die Mitte des 20. Jahrhunderts hauptsächlich
von Naturwissenschaftlern initiiert, und nachfolgend von Soziologen
übernommen wurde. Ein paar Korrekturen zu den bisher verbreiteten
Lehren machen die Systemtheorie zum Instrument für erfolgreiche
Planung. Mit ein paar Begriffen werden naturwissenschaftliche
Zusammenhänge präzisiert, die das Prinzip "Kommunikation"
als Grundlage jeder Produktivität erkennen lassen. |
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Die Präsentation und die
beigefügten Manuskripte zeigen,
auf welchen Wegen das Lebens- und Verantwortungsgefühl des
Menschen (die Sinn-Antwort gehört dazu) geformt wird, und
daß sein Tun letztendlich, ob gewollt oder ungewollt, an
der Modulation der Bedingungen unser aller Existenz und Entwicklung,
d.h. an der Produktivität des Gemeinwesens beteiligt ist.
Das WIE der individuellen "modulierenden" Beiträge
wird durch qualitative Momente gekennzeichnet. Energie und Information
haben hierin nur Trägerfunktion. Die Qualität indessen
(+ oder -) hat Anteil an der Produktivität, der wir (d.h.
jeder einzelne) alles verdanken. |
- Die folgenden Punkte bilden in der vorliegenden Präsentation
den roten Faden:
-- Natürliche Systeme bestehen aus Wechselwirkungen,
-- Wechselwirkungen bestehen aus Information und Energie,
-- "Information" ist hierin prozessuelle Information,
- -- Relikte von Wechselwirkungen
treten als wiederum Systeme oder potentielle Information in Erscheinung,
-- Prozessuelle Information wird als Träger relativ
qualitativer Beiträge identifiziert,
-- Im Ziel steht die Klärung, daß einzig die
individuell autonom erbrachten, relativ qualitativen Beiträge
es sind, welche die für Existenz und Entwicklung des
Systems (ob Individuum, Unternehmen oder Gesellschaft) notwendige
Produktivität modulieren.
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Lösungen im Thema "Führung
und Organisation"
werden durch die Arbeiten zur Relationalen Informationstheorie,
die unter Manuskripte
zum unentgeltlichen Download angeboten sind, naturwissenschaftlich
überprüfbar. |