Beiträge zu Systemtheorie, Information, Physiologie, Soziologie und Technologie ... Nucleus of the contributions is to represent by theory possibilities concerning the informational properties in form and function of systems as well as their evaluation until arithmetic transcription

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Autor
  Dominikus Forcht, D-71640 Ludwigsburg;  05. September 2009  /  Kontakt
Systemtheorie...Information
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Gesamtübersicht des Buches / Impressum und Inhaltsverzeichnis

Menue (Abschnitte, je mit Kapitel und Artikel)
  1     Zum Titel der Niederschrift    6     Systemcharakteristik in Arbeitsstrukturen 
  2     Einführung    7     Technik nach physiologischem Vorbild 
  3     Perspektive "Systemtheorie"    8     Parabel / Kommunikation 
  4     Individualität und Physiologie der Systeme        Literaturverzeichnis 
  5     Physiologie der Gesellschaft   

Kommunikation = Wechselwirkung = Handeln allgemein
= Modulation der Produktivität des Systems

Lernen von Prof. Paul Watzlawick: (Svenja Bauer: und Mathias Gumz: haben in ihrer Internetpräsentation verschiedene Definitionen aus W. herausgearbeitet. Wichtig im systemtheoretischen Aspekt ist das Axiom "Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten". Beispiele: Digitale Modalität "in einem Satz", Analoge Modalität "in Form eines Geschenks". Eben systemtheoretisch   kann man davon unmittelbar auf das Prinzip Wechselwirkung übergehen, wo die qualitativen Implikationen dann als entscheidend für die "Produktivität" des Systems wirken, indem sie die Existenz- und Entwicklungsfähigkeit des Systems beeinflussen.
Was immer geschieht: Es ist Ausdruck von Wechselwirkungen. Darin werden prozessuelle Energie und prozessuelle Information umgesetzt. Voraussetzung ist, daß potentielle Energie und potentielle Information als Ressourcen bereits vorhanden waren. Beide werden im Prozeß verändert. Die Ressourcen und Veränderungen sind physikalisch bestimmbar. Jedoch der (subjektiv relative) Nutzen der Veränderungen kann nur im Sinne von Qualität  beurteilt werden. Mindestens was den Menschen betrifft, sind qualitative Implikationen der Wechselwirkungen nach sozialen Konditionen geordnet, je nach dem, welchen sozialen Konditionen sich das Individuum verpflichtet fühlt. In diesem Rahmen geschieht Kommunikation.   
Die beschriebenen Zusammenhänge stammen aus einem systemtheoretischen Projekt, welches durch besondere Beachtung des Momentes "Information in natürlichen Prozessen" zu neuen soziologisch nützlichen Grundlagen führt, Stichwort: Relationale Informationstheorie. Diese führt das Prinzip "Wechselwirkung" = [Information mal Energie] (in welcher Form und mit welchen Koeffizienten auch immer) in Fragen zur Kommunikation ein, wo sie als Ressource für und Ergebnis von Wechselwirkungen in durchaus lebenswichtige Funktion treten.
Welcher Art sind die Antriebe, die ein Geschehen und seine Folgen hervorrufen, Antriebe, auf ein Geschehen zu reagieren? Fähigkeiten des Individuums sind auffällig dahin entwickelt, alle den Sinnen zugänglichen Vorgänge auf mögliche Wirkungen zu prüfen und, sich auf vermutete Gefahren und Nutzen hin sinnvoll zu verhalten; mögen es auch immer "soziale Konstruktionen" sein, wie wir den Rahmen unserer Möglichkeiten dazu benennen. Hier müßte der Kern unseres Denkens gesehen werden: Warum und wie treffen wir denk- und handlungsrelevante Entscheidungen ? 
Zweifel an der Willensfreiheit des Individuums ? Es ist schwierig, z.B. der Hirnforschung, die als sehr ersnste Wissenschaft zu gelten hat, und eben jenen Vertretern dieser Wissenschaft, die ihre Erkenntnisse bezüglich des Menschseins mißdeuten, wirkungsvoll entgegenzutreten. Auseinandersetzungen hierüber finden allezeit statt, doch Betrachtungsebenen und Motive der Kontrahenten sind oft zutiefst unterschiedlich, als daß ein relevanter Konsens möglich wäre. Zu wenig Beachtung findet die individuelle Selbstkontrolle, die bereits dort einsetzt, wo ein Wille das Bewußtsein tangiert, und die sich bis zur Willensentfaltung fortsetzt. Wille und Selbstkontrolle des Individuums zeugen von relativer Willensfreiheit. Mag schon sein, daß die ursächlichen individuellen Willensregungen unbewußt im ZNS stattfinden: Maßgebend ist aber die individuelle Physiologie mit ihren (wie auch immer konstituierten und kommunizierten) Ansprüchen, woraus ein Handlungsentwurf und unter Selbstkontrolle eine Handlung (= Willensentfaltung) hervorgeht.
Unser Bewußtsein über unsere Existenz und über darin entstehende Denkwege sind auf eine relativ höhere Ebene zu verlegen, wo Fragen nach "Zufall" und "Willensfreiheit" u.a. nicht mehr wichtig sind. Denn wahr ist, daß nicht nur der Mensch und sein Werk sondern alles in der Natur Information verursachen. Hierbei handelt es sich aber stets um "potentielle Information", die mit Schaltungsmusterkonturen im ZNS sowie von der Speicherzelle im PC bis hin zum Buch im Regal, u.a. repräsentiert sind.
Das Individuum folgt mit seiner Entscheidung, solche potentielle Information nach eigenen Vorbedingungen ganz oder in Teilen, jetzt, später oder nie, umzusetzen, zu modifizieren oder zu ignorieren und zu verdrängen, je seinen individuellen (evolutiv, ontogenetisch und epigenetisch bedingt verfügbaren) Verhaltensmustern folgend. Dazu gehört besonders die bewußte und unbewußte Selbstkontrolle der psychischen und physischen Willensentfaltung. Die Ergebnisse sind vielfältig breit gefächert. Spontane Kombinationen können zu völlig unerwarteten Effekten führen. 

 

Systemtheorie für erfolgreiche Praxis:     

"Systemtheorie" heißt die Wissenschaft, die Mitte des 20. Jahrhunderts hauptsächlich von Naturwissenschaftlern initiiert, und nachfolgend von Soziologen übernommen wurde. Ein paar Korrekturen zu den bisher verbreiteten Lehren machen die Systemtheorie zum Instrument für erfolgreiche Planung. Mit ein paar Begriffen werden naturwissenschaftliche Zusammenhänge präzisiert, die das Prinzip "Kommunikation" als Grundlage jeder Produktivität erkennen lassen.
Die Präsentation und die beigefügten Manuskripte zeigen, auf welchen Wegen das Lebens- und Verantwortungsgefühl des Menschen (die Sinn-Antwort gehört dazu) geformt wird, und daß sein Tun letztendlich, ob gewollt oder ungewollt, an der Modulation der Bedingungen unser aller Existenz und Entwicklung, d.h. an der Produktivität des Gemeinwesens beteiligt ist. Das WIE der individuellen "modulierenden" Beiträge wird durch qualitative Momente gekennzeichnet. Energie und Information haben hierin nur Trägerfunktion. Die Qualität indessen (+ oder -) hat Anteil an der Produktivität, der wir (d.h. jeder einzelne) alles verdanken.
Die folgenden Punkte bilden in der vorliegenden Präsentation den roten Faden:
--  Natürliche Systeme bestehen aus Wechselwirkungen,
--  Wechselwirkungen bestehen aus Information und Energie,
--  "Information" ist hierin prozessuelle Information,
--  Relikte von Wechselwirkungen treten als wiederum Systeme oder potentielle Information in Erscheinung,
--  Prozessuelle Information wird als Träger relativ qualitativer Beiträge identifiziert, 
--  Im Ziel steht die Klärung, daß einzig die individuell autonom erbrachten, relativ qualitativen Beiträge es sind, welche die für Existenz und Entwicklung des Systems (ob Individuum, Unternehmen oder Gesellschaft) notwendige Produktivität modulieren.
  
Lösungen im Thema "Führung und Organisation" werden durch die Arbeiten zur Relationalen Informationstheorie, die unter Manuskripte zum unentgeltlichen Download angeboten sind, naturwissenschaftlich überprüfbar.      
Siehe auch die HTML-Seite Produktivität und Information der Systeme

 


  
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